Wer wünscht sich das nicht.
Die Herstellung idealer Zustände. Das klingt doch wie ein Bauprojekt .Du nimmst die Realität und baust etwas Perfektes zusammen. Zerlegst , reisst Dinge nieder , nimmst hinweg oder dazu, um dann etwas Perfekteres zusammen zu bauen.
Ganz gut, oder ?
Was ist eigentlich ein idealer Zustand ???
Ein idealer Zustand ist immer ein Wunschbild , das wir in unserem Gehirn projizieren: Perfekter Arbeitsplatz, Perfekte Partnerschaft,Körper ohne Makel, Top Fitness und überhaupt alles Harmony in Love 🙂
Platon hat das in seiner Politeia schon vor über 2400 Jahren versucht – den idealen Staat als Abbild der idealen Seele.
Die Idee ist rein , die Wirklichkeit ist schmutzig.
Wir leben in einer Zeit , in der Herstellung technisch möglich geworden ist wie nie davor. Smarthomes, Biohacking ,Algorithmen und auch die künstliche Intelligenz können Umgebungen und sogar Gedankenmuster optimieren.
Doch der ideale Zustand verändert sich – Kaum ist er erreicht verändert sich entweder die Welt draussen oder du dich selbst .
Vielleicht gehts gar nicht so um den idealen Zustand , sondern eher um dessen Herstellung ?
Oder gar um uns selbst besser kennenzulernen und die Herstellung ist nur ein Vorwand ?..
Wo unsere Grenzen wirklich liegen und vorallem wo unsere wahren Werte wirklich versteckt sind ?
Vielleicht ist der der ideale Zustand der Zustand , in dem du gelernt hast das Beste aus dem zumachen , was gerade ist ?
Jeder versucht das Beste zu tun, doch woher weisst du , was das Beste für dich ist ?
Nachgedanke: Was, wenn das Beste für dich nicht das ist, was du fehlerfrei herstellst – sondern das, was Gott in deiner Unvollkommenheit wachsen lässt?
2. Korinther 12,9
„Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“
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